Gut besuchte Bürger-Informations-veranstaltung mit Ergebnissen aus der Bürgerbeteiligung zum Städtebau-förderprogramm „Aktive Stadtzentren“

Leitung der Bürgerbeteiligung




Am Dienstag, den 28. Mai 2013 waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Einladung der Gemeindeverwaltung zu einer Informationsveranstaltung ins Palatinum gefolgt. Thema waren die im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ durchgeführten vorbereitenden Untersuchungen und Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung für das Sanierungsgebiet im Ortszentrum.

Bürgermeister Hans-Dieter Schneider informierte die gut 300 Anwesenden in seiner Begrüßung noch einmal über den bisherigen Ablauf: Die Gemeinde wurde nach ihrer Bewerbung im Jahre 2011 in das Förderprogramm von Bund und Land aufgenommen. Im März 2012 gab es dann eine erste Bürger-Informationsveranstaltung, der im September 2012 dann ein Bürgergespräch als Auftakt der Bürgerbeteiligung folgte. Dabei wurden erste positive und negative Punkte über den derzeitigen Zustand des Ortskerns gesammelt und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Sachthemen gebildet. Hier hatten die Bürgerinnen und Bürger in mehreren Sitzungen die Gelegenheit Ideen und Anregungen, Wünsche oder auch Kritikpunkte einzubringen. Unter Einbeziehung dieser Beiträge wurden dann von beratenden Fachbüros eine Stärken- und Schwächen-Analyse sowie Planungsideen und Lösungsansätze entwickelt. Diese sollten nun präsentiert werden.

Danach stellte Frau Ries vom Büro „Kobra“ die wichtigsten Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und Auszüge aus der daraus resultierenden Analyse vor. Große Einigkeit bestand beispielsweise in dem Wunsch nach einem attraktiveren Ortskern mit attraktiven Plätzen und hoher Aufenthaltsqualität, wo sich die Bürgerinnen und Bürger treffen können. Auch eine „Flaniermeile“ mit attraktiven, barrierefrei zu erreichenden Geschäften einschließlich eines Lebensmittelmarktes im Ortskern wurde gefordert. Weitere Themen waren die höhere Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer, innovative Parkraumkonzepte und generationenübergreifende neue Wohnformen einschließlich seniorengerechter Wohnungen.

Der Stadtplaner Herr Heger vom Büro „Werk-Plan“ zeigte anschließend anhand mehrerer Ideen, Visionen und beispielhafter Gestaltungsalternativen Möglichkeiten auf um diese Ideen umzusetzen. Er betonte dabei, dass selbstverständlich vor Umsetzung solcher Beispiele konkrete Abstimmungsgespräche mit den Grundstücks- und Immobilieneigentümern zu führen seien. Nur mit deren Einverständnis könnten Projekte dann konkret geplant und anschließend umgesetzt werden. Zudem könnten natürlich auch neue Ideen noch Berücksichtigung im laufenden Prozess finden.

Schließlich stellte Herr Deubert vom gleichnamigen Büro die doch beträchtlichen Förder- und Steuersparmöglichkeiten für private Immobilieneigentümer und auch für die Gemeinde im Rahmen des Förderprogramms vor.

Im Anschluss nutzten viele Anwesende aus der Bürgerschaft die Möglichkeit, Fragen zu den gezeigten Ergebnissen zu stellen und auch weitere Anregungen für die künftige Ortsgestaltung zu geben. In diesem Zusammenhang wurde nochmals von Seiten der Verwaltung betont, dass keine Maßnahmen ohne Abstimmung und Einverständnis von Anwohnern und Eigentümern durchgeführt werden. Konkrete Planungen werden erst im nächsten Schritt unter Beteiligung der Bürgerschaft erstellt.

Am Ende der Veranstaltung teilte Bürgermeister Schneider mit, dass als nächster Schritt der Satzungsbeschluss zum Sanierungsgebiet am 25. Juni durch den Gemeinderat anstehe. Nach Beteiligung der zuständigen Landesbehörden könne dann im Laufe des Herbstes mit konkreten Maßnahmen begonnen werden, worüber wieder ausführlich informiert werde. Insgesamt betrage die Laufzeit des Programmes in Mutterstadt 12 bis 15 Jahre.





Präsentation Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung

Präsentation Voruntersuchung und Gestaltungsmöglichkeiten

Modernisierungsrichtlinie Städtebauförderung


Sanierungssatzung


 
 
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