- Rathaus & Gemeinde
- Wirtschaft, Wohnen & Infrastruktur
- Bildung, Kultur & Soziales
- Kindertagesstätten und Kindertagespflege
- Grundschulen und weiterführende Schulen
- Kinder und Jugend
- VHS Rhein-Pfalz-Kreis
- Kirchen und Religionsgemeinschaften
- Senioren
- Hilfsangebote und Notfallnummern
- Örtliche Bildungs- und Kultureinrichtungen
- Kulturregion Rhein-Neckar
- Stolpersteine
- KuLaDig
- Demokratie - Akzeptanz - Vielfalt
- Freizeit & Sport
- Aktuelles
- 60 Jahre VHS Mutterstadt
- Schwertransport- und Rückbauankündigung
- 17. Europäisches Filmfestival der Generationen
- Sperrung Verkehrsbehinderungen aufgrund von Arbeiten an Hochspannungsleitungen
- B9: Erneuerung der Fahrzeugrückhaltesysteme und Kanalsanierung
- Fundtiere
- Kehr-, Räum- und Streupflicht
- Busverkehr - Zuständigkeit und Ansprechpartner
- Förderung von Balkonkraftwerken
- Die neue Bürgerbroschüre online
- Führerschein-Umtausch: Wichtiger Hinweis
- Afrikanische Schweinepest
- Aktuelles Amtsblatt
- Aktuelle Stellenangebote
Fairtrade-Kommune Mutterstadt
Fair-Fashion-Mutterstadt 2026
Liebe Unterstützer*innen des Fairen Handels,
wir laden ganz herzlich zu der Aktion: Fair-Fashion-Mutterstadt ein.
Im Jahr 2015 haben sich mit der Agenda 2030 alle 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zur Annahme und Umsetzung der vereinbarten 17 Nachhaltigkeitsziele verpflichtet. Somit gilt die Agenda 2030 für alle Länder und verbindet soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung mit dem Grundsatz: Niemanden zurücklassen.
Von Seiten der Steuerungsgruppe ist es ein Herzensanliegen, uns aktiv für eine Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele einzusetzen. Deswegen beteiligen wir uns in diesem Jahr an der seit 2023 stattfindenden Aktion "Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit". Die Nachhaltigkeitstage finden in diesem Jahr vom 18.September. bis zum 08.Oktober statt.
Unser Beitrag zu den Nachhaltigkeitstagen: Fair-Fashion-Mutterstadt
Fair-Fashion-Mutterstadt - Am 08. Oktober startet in Mutterstadt unsere erste Fair-Fashion-Aktion
* Verkauf fair produzierter Kleidung und Modeaccessoires (Weltladen Mutterstadt, Weltladen Speyer, Umgekrempelt Mannheim)
* Verkauf von Second-Hand-Kleidung
* Gemütliches Zusammensein mit leckeren Getränken und fairen Snacks
wo: Pfarrer-Bähr-Haus in Mutterstadt
wann: 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr
was: gut erhaltene, saubere, aktuelle Kleidung (wie z.B. Fehlkauf, Farbe passt nicht, Größe passt doch nicht, für ein Fest gekauft, etc.)
für wen: Kleidung für Jüngere und jung Gebliebene (Frauen)
Organisatorisches für Fair-Fashion:
* Es können maximale 8 Kleidungsstücke für den Verkauf abgegeben werden
* Abgabe der Kleidung direkt im Pfarrer-Bähr-Haus am 07. Oktober von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr bzw. 08. Oktober von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr - Kleidung bitte mit Anhänger und Preisvorstellung versehen - falls Kleidung hängend angeboten werden soll, bitte Kleiderbügel mitgeben
* Abrechnung und Rücknahme von nicht verkaufter Kleidung direkt am 08.Oktober ab 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr - Nicht abgeholte Kleidung geht zur Kleiderkamme
Es wäre schön, wenn uns mit Fair-Fashion-Mutterstadt ein guter und mutmachender Einstieg bei den Nachhaltigkeitstagen gelingen würde. Lasst es uns einfach gemeinsam probieren. Zu einem Gelingen brauchen wir Ihre/eure Unterstützung, als Anbieter von Kleidung, als Kunde, als Gast der Veranstaltung aber insbesondere auch als Werbebotschafter. Bitte teilt unsere Einladung in euren sozialen Netzwerken.
Herzliche Grüße und vielen Dank für Ihre/eure Unterstützung
Für die Steuerungsgruppe Fairtrade Gemeinde Mutterstadt
Christa Scheid
Die Geschichte

© Gemeinde Mutterstadt
Die Gemeinde Mutterstadt möchte einen Weg beschreiten, der auf Basis unserer Verfassung und der Menschenrechte von einem offenen, toleranten und respektvollen Umgang miteinander, menschenwürdigen Arbeits- und Einkommensverhältnissen und dem Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen gekennzeichnet sein soll. Mit der Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde wollen wir uns ausdrücklich dazu bekennen und auch unsere Verantwortung als Kommune wahrnehmen!
Der entscheidende Impuls ging hierzu im Jahre 2016 vom örtlichen Verein Initiative Eine Welt aus, der den Anstoß gab, dass Mutterstadt Fairtrade-Gemeinde werden solle.
Am 24. Oktober 2017 fasste der Gemeinderat einstimmig den Grundsatzbeschluss für die Bewerbung. Dem folgte im Rahmen der Bewerbung noch der Beschluss zur Einhaltung der Inhalte der ILO-Konvention 182, das heißt dass künftig bei Einkauf und Ausschreibungen keine Produkte aus Kinderarbeit akzeptiert werden.
Zudem verpflichtete sich die Gemeinde im Rathaus nur noch fair gehandelten Kaffee und für Bewirtungen fair gehandelte Produkte zu verwenden.
Weiterhin wurde die Verwaltung mit der Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe beauftragt, zusammengesetzt aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Die Aufgabenstellung der anfänglich aus zehn Personen bestehenden Steuerungsgruppe war es zunächst Einzelhandelsgeschäfte und Gaststätten zu finden, die fair gehandelte Produkte in ihr Angebot aufnehmen. Weiterhin mussten aus dem Kreis der Zivilgesellschaft, Schulen, Vereinen und Kirchengemeinden Mitstreiter zur Unterstützung gesucht werden. Zudem sollte die Kampagne durch Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden. Im Sommer 2019 waren alle Voraussetzungen erfüllt und der entsprechende Antrag konnte eingereicht werden.
Am 24.09.2019 wurde Mutterstadt die Auszeichnung als Fairtrade-Town auf zwei Jahre verliehen.
Im Jahre 2021 konnte dann auch das Rezertifizierungs-Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden, um Ende Juli dieses Jahres die Titelerneuerung als „Faire Gemeinde“ für weitere zwei Jahre zu erhalten.
Für diese Rezertifizierung mussten wieder mehrere Themenfelder erfüllt sein, die mit großem Engagement der Steuerungsgruppe bewältigt wurden.
Mit dieser Folge-Anerkennung als Fairtrade-Gemeinde geht die Gemeinde Mutterstadt auf dem Weg weiter, als Kommune Verantwortung für die Lebensbedingungen der Menschen, gerade auch der nachfolgenden Generationen, zu zeigen. Denn der Einkauf und Verbrauch fair gehandelter oder biologisch erzeugter Produkte sorgt für ein Stück soziale Gerechtigkeit mit Chancengleichheit und ökologische Nachhaltigkeit.
Dabei werden hier im Zentrum des Gemüsegartens Deutschlands auch regional – quasi vor unserer Haustür – erzeugte Produkte bewusst mit eingeschlossen.
Ein weiteres Ziel ist es, generationenübergreifend möglichst viele weitere Akteure aus allen gesellschaftlichen Bereichen in der Gemeinde auf diesem Weg mitzunehmen.
